Andalusien 2013

Aus dem Schnee in die Sonne!

Inzwischen spielen wir schon seit knapp einer Woche Tennis in Andalusien und haben viel erlebt!

Die Hinreise war (wenn man vom Neuschnee am Abreisetag und -ort absieht) völlig unkompliziert, sowohl die Busfahrer als auch die "Selbstfahrer" waren pünktlich am richtigen Schalter, der Flieger, für den auch tatsächlich alle gebucht waren ;-),  startete und landete pünktlich im warmen Spanien. Auch die Busfahrt ins Hotel, wo uns Rolf Wibben mit einer Wagenladung voll Wasser (zum Training) erwartete, war zwar lang, aber unkompliziert. Nach einem kalten Abendbrot (für den Rest waren wir denn doch um 22:00 zu spät) fielen alle recht müde in ihre Betten, wenn auch noch nicht bei allen in den richtigen Zimmern. Da das Hotel momentan ausgebucht ist, konnten noch nicht alle in der ersten Nacht ihr Zimmer mit Meerblick (seitlich) beziehen, das hat sich aber inzwischen auch geregelt.

Der nächste Tag begann mit dem obligatorischen Morgenlauf um 07:00 Uhr ab Lobby, gefordert sind mindestens sechs Läufe während des Aufenthaltes (6 aus 10), und der ersten Ansage an alle Teilnehmer: "Fahrstuhlfahren ist erst am Abreisetag mit Gepäck erlaubt !!!"

Leider hatte sich das gute Wetter über unsere Ankunft so erschrocken, dass uns der erste Platzregen bei Ankunft auf dem Tennisplatz begrüsste. Da die Plätze hier so langsam abtrocknen, wurde das geplante Training durch eine Kondieinheit am Strand ersetzt. Nach der Mittagspause starteten wir den nächsten Versuch: die Erwachsenen wanderten zu um 14:00 Uhr zur Tennisanlage, bei Ankunft war auch der Platzregen wieder da ... So wurde das Training durch Kondi im Theater ersetzt ;-)

Die nächsten Tage entschädigten uns dann aber für die Regenbegrüssung: Sonne (leider manchmal auch Wind, aber "KEIN Vergleich zum letzten Jahr"), die ersten Sonnenbrände (nicht bei Robert H.!) und viel Training! Die Erwachsenen trainieren zweimal eine Stunde und können oft noch matchen, die Jugendlichen zweimal 90 Minuten plus Kondieinheiten abends am Strand, morgens natürlich weiterhin der Morgenlauf! Zusätzlich läuft ein Boule-Turnier, welches Anlass zu recht viel Heiterkeit bietet.

Morgens und Abends genießen wir das reichhaltige Buffet - so lässt es sich aushalten!

Am Samstag kam dann der (von einigen heiss ersehnte) "freie Tag": natürlich konnte, wer wollte, morgens joggen, danach stand der komplette Tag zur freien Verfügung. So blieben einige auf der Anlage, manch einen verschlug es zum Shoppen in die Nachbarstadt, auch Gibraltar wurde unsicher gemacht. Leider war das Wetter an diesem Tag "nicht so schön": es regnete fast ununterbrochen - aber Tennis hätten wir so erst recht nicht spielen können!

Seit Sonntag spielen wir auf der Heit-Anlage, das ist die Anlage, auf der bereits im letzten Jahr das Training stattfand. Bis dahin hatten wir eine Anlage etwas dichter am Hotel - nun müssen wir deutlich weiter laufen, aber das spart (vielleicht) das Aufwärmen vor dem Training!

Das Wetter ist durchwachsen, mal regnerisch, mal sonnig, mal windstill, mal böig - also von allem etwas!

In den nächsten Tagen wandelte sich das Technik-Training zum Taktik-Training, zunehmend standen Matchen im Einzel und Doppel auf dem Programm - Kjell konnte sogar gegen einen spanischen Jungen, der tatsächlich "Natcho" heißt, matchen (und gewinnen!).

Am letzten Tag fand ein Turnier für Erwachsene und Jugendliche statt. In Gruppen wurde zuerst die Rangreihenfolge innerhalb der Gruppen ausgespielt, danach die endgültige Plazierung. Gleichzeitig wurde auch beim Boule-Turnier der endgültige Sieger (Rolf Wibben) ermittelt.

Inzwischen sind wir alle wieder wohlbehalten - und gemeinsam ;-) zu Hause angekommen. Das Wetter ist ja immer noch nicht sehr viel besser als bei unserer Abfahrt, wieso schneit es denn noch?

Es war eine gelungene, anstrengende und schöne Saisonvorbereitung - nun sind wir gespannt, wie sich das gelernte und geübte in die norddeutsche Praxis umsetzen lässt.

 

Danke, Jens, für Andalusien 2013!